Mrz
5
2010
Jeder Autofahrer merkt es fast täglich: Energie ist teuer. Als Hausbesitzer merkt man es bei jeder Heizkostenabrechnung. Mieter meist erst durch die Nebenkostenabrechnung. Energiekosten steigen. Alle reden daher über erneuerbare Energien, Energie sparen und Schonung der Ressourcen. Nicht zuletzt darum ging es auch beim Klimagipfel in Kopenhagen.
Was allerdings beim Autofahren nicht gelingt, ist beim Hausbau schon Realität. Mit der Energieeinsparverordnung will der Bund die Energiekosten für Häuser senken. Daher sind Energiesparhäuser (auch wegen der Möglichkeit staatlicher Förderung – die KfW hat Programme für Energiesparhäuser aufgelegt) immer gefragter. Gerade in großen Städten wird der Erwerb von Immobilien heute schon sehr stark von den Kosten für den Energie-verbrauch bestimmt. Immobilien in Essen oder in anderen Städten werden immer häufiger neben der Lage, der Ausstattung und dem Preis insbesondere mit den Energiewerten beworben.
Allerdings darf man sich auch nicht verwirren lassen: Passivhäuser, Null-Energie-Häuser, 3-Liter-Häuser, Niedrigenergiehaus, Energiesparhäuser 60 und 40 (KfW 60- bzw. KfW 40-Häuser) – die Namensfindung ist schier unendlich. Jedoch gilt, alle Häuser, deren Jahres-Primärenergiebedarf unter 60 kWh pro Quadratmeter liegt, sind Energiesparhäuser. Wer ein Energiesparhaus erwirbt oder baut, sollte auch beachten, dass bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs Holz besser bewertet wird als Heizöl. Abgesehen davon, dass das Heizen mit Holz umweltfreundlicher ist.
Viele Fragen begleiten den Hausbau oder Hauserwerb. Die Energiefrage begleitet dauerhaft. Wer Energie und Geld sparen kann, wird einen warmen und gemütlichen Winter verleben dürfen.
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[...] Es wird Frühling. Endlich! Der Winter hat viel Energie gekostet. Da war nicht viel mit Energie sparen. Es war einfach kalt und ungemütlich – und das über Wochen. Jetzt heißt es aber [...]